Kommunikationskompetenz stärken im Berufsalltag

Kommunikationscoaching stärkt die Kommunikationskompetenz

Kommunikationskompetenz versetzt in die Lage, Kommunikationsprobleme vorauszusehen, Störungen in der Kommunikation wertschätzend zu lösen, und trägt zur Verständigung bei. Kommunikationscoaching befähigt dazu, die Schlüsselqualifikation Kommunikationskompetenz, auch kulturübergreifend, als einen kontinuierlichen Lernprozess selbstständig auszubauen, um so nachhaltig Erfolg zu erzielen. Außerdem werden Kommunikationsprobleme und -störungen sowie Fehlentscheidungsrisiken im Berufsalltag gemindert.

Wann wird die Kommunikation zum Problem?

Wenn man sich auf eine Begriffsdefinition festlegen möchte, dann ist „Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) (…) der Austausch oder die Übertragung von Informationen, die auf verschiedenen Arten (verbal, nonverbal) oder verschiedenen Wegen (Sprechen, Schreiben) stattfinden kann.

Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation (…) wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklärt werden kann; unter welchen Bedingungen sie abläuft; was Kriterien für Kommunikationserfolge sind; und wie verlässliche Modelle erstellt werden können, aus denen sich Vorhersagen und Handlungsanweisungen ableiten lassen.“ (1)

Kommunikation über Kulturgrenzen hinweg kann eine zusätzliche Herausforderung sein

Vor allem im interkulturellen Kontext, zwischen Menschen, die in unterschiedlichen kulturellen Milieus sozialisiert wurden, verlieren Kommunikationsmodelle ihre allgemeine Gültigkeit, zumal jeder Beteiligte eigene Erfahrungen sowie sein kulturelles Kommunikationssystem mit seinem Wahrnehmungsfilter in den Kommunikationsprozess mit einfließen lässt.

Zum Beispiel beruht interkulturelles Lernen auf der Prämisse, dass jede an einem Kommunikationsprozess beteiligte Person unbewusst ihr eigenes kulturgeprägtes Wahrnehmungs-, Denk- und Wertesystem in die Interaktion mit anderen mit einbringt und dieses nicht relativiert (2), wodurch weitreichende Kommunikationsstörungen u.a. im Berufsalltag entstehen können. Dies belegt den persönlichen Charakter interkultureller Herausforderungen.

Kommunikationprobleme vorbeugen und lösen

Kommunikationscoaching mit neurolinguistischer Programmierung, kurz NLP, ist besonders wirksam, kulturübergreifend und hält nachhaltig an. Fernab von kulturellen Vorurteilen und Stereotypen trägt es zur Steigerung der interkulturellen Kompetenz bei.

Es gelten hierbei die fünf Axiome der Kommunikation von Paul Watzlawick:

  • Man kann nicht nicht kommunizieren.
  • Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.
  • Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung.
  • Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.
  • Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär. (3)

Die Coaching-Intervention basiert auf folgenden Prämissen:

  1. Alles Verhalten lässt sich aus menschlichen neurologischen Prozessen des Sehens, Hörens, Riechens, Schmeckens, Berührens und Empfindens ableiten.
  2. Menschen benutzen Sprache, um Gedanken und Verhalten zu organisieren, sich anderen mitzuteilen und miteinander zu kommunizieren.
  3. Menschen organisieren Gedanken und Handlungen so, dass bestimmte Ergebnisse erzielt werden.

Im Kommunikationscoaching mit NLP beschäftigen wir uns mit der subjektiven Wahrnehmung von Menschen, beleuchten verbale und nonverbale Kommunikationsmuster und geben Anstöße für neue, adäquate Handlungsweisen, um u.a. durch eine verbesserte Kommunikationskompetenz, Kommunikationsprobleme zu vermeiden und auszuräumen.

(1) Wikipedia, Artikel „Kommunikation“.
(2) Vgl. Wikipedia, Artikel „Interkulturelles Lernen“.
(3) Internetsite www.paulwatzlawick.de.


Foto © J.-Frédéric Kaertner Austellung „Nissa La Bella For Ever“ Werk von Richard Mas

Interkulturelle Kompetenz in Unternehmen

Interkulturelle Kompetenz ist eine kulturübergreifende Schlüsselkompetenz

Die Zusammenarbeit über Kulturgrenzen hinweg ist zur Normalität geworden durch die Globalisierung von Dienstleistungen und Informationen sowie dank Technologie. Trotz kultureller und sprachlicher Differenzen mit Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation und den Arbeitsstil muss das Unternehmen steuerbar bleiben, um seine Ziele gewinnbringend zu erreichen. Ausgleichs- und Lenkungsmöglichkeiten bieten sowohl der Gesetzgeber als auch Managementinstrumente wie Diversity-Programme und interkulturelles Management.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) als wichtigster Leitfaden

Der Gesetzgeber liefert Handlungsempfehlungen, die sich auf die interkulturelle Zusammenarbeit anwenden lassen, mit einem besonderen Augenmerk auf Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung. Dieses Gesetz ist verbindlich für jeden Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ziel des Gesetzes ist, „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“ (§ 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz vom 14. August 2006 (BGBl. I S. 1897))

Vielfalt wertschätzen

Diversity- oder Vielfaltsprogramme stellen eine Selbstverpflichtung von Unternehmen für ein von Vorurteilen freies Arbeitsumfeld dar. Der Verein „Charta der Vielfalt e.V.“ ist Agenda-Setter für Vielfaltsmanagement in Deutschland. Ein professioneller und wertschätzender Umgang mit der Vielfalt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden gilt als Wettbewerbsvorteil. Denn hier liegt der Schlüssel zur Vielfältigkeit von Perspektiven bei Problemlösungen.

Die Vielfaltsdimensionen umfassen:

  • Kultur (Ethnie),
  • sexuelle Orientierung,
  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Behinderung,
  • Religion (Weltanschauung).

Interkulturelles Management

Interkulturelles Management befindet sich an der Schnittstelle von Personal und internationalem Management. Es wirft einen wirtschaftlichen Blick auf interkulturelle Aspekte als Träger von Wettbewerbsvorteilen zur Erschließung neuer Marktchancen. Interkulturelles Management ebnet den Weg zu einer konstruktiven und erfolgreichen Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinweg – von der Führungsebene bis hin zu den Fachbereichen. Zudem soll es durch Personalentwicklungsmaßnahmen wie Coaching und Training die Mitarbeiter/-innen dazu befähigen, in einem internationalen Unternehmen Verantwortung zu übernehmen.

 


Bild © J.-Frédéric Kaertner
Werk: #celineclement sérigraphie

Interkulturelles Coaching

Interkulturelles Coaching ist eine effiziente Personalentwicklungsmaßnahme

Interkulturelles Coaching ist eine Maßnahme der individuellen Persönlichkeitsentwicklung für Fach- und Führungskräfte. Es stärkt die interkulturelle Kompetenz, eine unerlässliche und kulturübergreifende Fähigkeit im Arbeitsalltag, in IT-Projekten über Ländergrenzen hinweg sowie u.a. im internationalen Vertrieb.

Interkulturelles Coaching ist vorerst nicht zwingend kultur- oder landesspezifisch. Es schließt jedoch interkulturelle Kommunikation mit ein, die wiederum von der individuellen und kulturellen Wahrnehmung aller Beteiligten gefärbt ist. Im Kommunikationsprozess spielt die Wahrnehmung jedes einzelnen Beteiligten eine entscheidende Rolle und beeinflusst die Zusammenarbeit.


 Man kann davon ausgehen, dass jede beteiligte Person unbewusst ihr eigenes kulturgeprägtes Wahrnehmungs-, Denk- und Wertesystem in die Interaktion mit anderen einbringt und dieses nicht relativiert (1), wodurch weitreichende Kommunikationsstörungen in Projekten, im Vertrieb oder ganz einfach im Alltag entstehen können. Dies belegt auch den persönlichen Charakter interkultureller Herausforderungen.


Als Coach helfe ich Ihnen, ausgehend von Ihrem Beratungsanlass, Ihr Bewusstsein für diese Wahrnehmungsthemen zu schärfen durch das systematische Antrainieren des interkulturellen Bewusstseins. Auf Englisch aktiviere ich in Ihnen Cross-Cultural Awareness, Lösungsansätze und Ressourcen, um sie anschließend mental in die Problemsituation zu integrieren, sie zu überprüfen und erfolgreich umzusetzen. Dabei bleiben Sie sich und Ihren Werten immer treu.

Interkulturelles Coaching befähigt dazu,

  • in interkulturellen Situationen angemessen zu handeln,
  • die Führungskompetenz zu stärken,
  • Veränderungen einzuleiten,
  • Konflikte besser zu lösen,
  • Geschäftsbeziehungen nachhaltig aufzubauen,
  • Blockaden zu lösen,
  • Risiken von Fehlentscheidungen zu minimieren,
  • das Verständnis für andere Kulturen zu verbessern,
  • über die eigenen Denk- und Verhaltensmuster zu reflektieren.

 Bild: Doppelgesichtiger Januskopf (hier nur ein Gesicht zu sehen), entworfen von Tomi Ungerer.
Das Monument steht in der Nähe der Staatsoper in Strasbourg, Frankreich. Symbol des positiven Einflusses zweier Kulturen, ggf. aber auch deren beider negativen Machtgelüste.
Foto © J.-Frédéric Kaertner


(1) Vgl. Wikipedia, „Interkulturelles Lernen“.

So wirkt Cross Cultural Awareness

Cross Cultural Awareness durchtränkt interkulturelle Kompetenz

Interkulturelles Bewusstsein verbessert die Kommunikation

Internationaler Vertrieb, IT-Projektmanagement über Kontinente hinweg, internationales Marketing, die wachsende Vielfalt in der Gesellschaft und in Unternehmen sowie interkulturelles Management machen interkulturelle Fähigkeiten unerlässlich. Erfolg hängt vom individuellen und kollektiven Vermögen ab, kompetent mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zu kommunizieren. Aber die Überwindung kultureller Unterschiede wird oft als Herausforderung wahrgenommen. Negative Konsequenzen für das Berufsleben und ein Übergreifen auf das private Umfeld sind da keine Seltenheit.


 Im Kommunikationsprozess spielt die Wahrnehmung jeder der Beteiligten eine entscheidende Rolle und prägt die Zusammenarbeit.


Cross-Cultural Awareness, auf Deutsch „interkulturelles Bewusstsein“, setzt genau an der Stelle an. Es geht davon aus, dass jede beteiligte Person unbewusst ihr eigenes kulturgeprägtes Wahrnehmungs-, Denk- und Wertesystem in die Interaktion mit anderen mit einbringt und dieses nicht relativiert (1), wodurch weitreichende Kommunikationsstörungen in Projekten, im Vertrieb oder ganz einfach im Alltag entstehen können. Dies belegt den persönlichen Charakter interkultureller Herausforderungen.

Cross Cultural Awareness in sich und in Unternehmen anlegen

Mithilfe von Coaching und Training kann die unerlässliche Basis aus kulturellem Awareness angelegt werden, bevor oder während kulturspezifische Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, dass ein unübersichtliches und planloses Anhäufen von Sprachkursen und kulturspezifischen Seminaren ohne kulturelles Awareness, das diese Maßnahmen ergänzt, nur bedingt seine ganze Wirkung entfaltet. Deshalb sind Einzelcoaching und Teamcoaching mit bewährten Methoden wie NLP sowie Cross-Cultural-Training die erste Wahl und der erste Schritt, um den Lernprozess der interkulturellen Kompetenz anzustoßen und nachhaltig zu fördern.


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(1) Vgl. Wikipedia, „Interkulturelles Lernen“

© Foto: J.-Frédéric Kaertner

 

Was bedeutet interkulturelle Kompetenz?

Interkulturelle Kompetenz ist eine Schlüsselkompetenz

Die gängige Definition von interkultureller Kompetenz lautet:
„Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Individuen und Gruppen anderer Kulturen erfolgreich und angemessen zu interagieren, im engeren Sinne die Fähigkeit zum beidseitig zufriedenstellenden Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Orientierung.“ (1)


 Um es praktischer zu machen, greife ich gerne auf die Definition eines Verbundes mit 70 Jahren Erfahrung in interkultureller Kompetenz zurück, der Europäischen Union.


Interkulturelle Kompetenz wird in der EU als eine Schlüsselkompetenz beschrieben. Schlüsselkompetenzen sind diejenigen Kompetenzen, die alle Menschen für ihre persönliche Entfaltung, soziale Integration, Bürgersinn und Beschäftigung benötigen. (2)

Interkulturelle Kompetenz zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Die interkulturelle Kompetenz ist eine soziale und Bürgerkompetenz.
  • Sie ist eine Schlüsselkompetenz, die in einer Wissensgesellschaft für die persönliche Entfaltung, aktive Bürgerschaft, den sozialen Zusammenhalt und die Beschäftigungsfähigkeit nötig ist.
  • Sie ist kulturübergreifend, wobei Menschen kulturspezifische Kernkompetenzen entwickeln können.
  • Sie erstreckt sich auf alle Formen von Verhalten, die es Personen ermöglichen, in effizienter und konstruktiver Weise am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilzuhaben und ggf. Konflikte zu lösen.
  • Sie erfordert Kenntnisse und Verständnis von Verhaltensregeln und Umgangsformen, die in unterschiedlichen Gesellschaften und Umfeldern gemeinhin akzeptiert sind.
  • Sie fördert das Bewusstsein für grundlegende Konzepte insbesondere der Bundesrepublik Deutschland und der EU in Bezug auf Einzelpersonen, Gruppen, Arbeitsorganisationen, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung, Gesellschaft und Kultur.
  • Sie erfordert die Fähigkeit, konstruktiv in unterschiedlichen Umgebungen zu kommunizieren, Vorurteile zu überwinden, Toleranz aufzubringen, verschiedene Standpunkte auszudrücken und zu verstehen, zu verhandeln und dabei Vertrauen aufzubauen sowie Empathie zu empfinden.
  • Sie beruht auf der Bereitschaft zur Zusammenarbeit, Selbstsicherheit und Integrität.
  • Sie setzt das Interesse des Einzelnen an interkultureller Kommunikation voraus

Und diese persönlichen Eigenschaften korrelieren mit der effektiven interkulturellen Kompetenz:

  • Fähigkeit, Persönliches und Berufliches auseinanderzuhalten
  • Fähigkeit, Vertrauen zu gewinnen und Empathie zu empfinden
  • Fähigkeit, die eigenen negativen Emotionen wie Ärger zu steuern und konstruktiv zu handeln
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion und Selbsteinsicht
  • Verständnis für die Andersartigkeit der internationalen Kommunikation
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten, das eigene Verständnis der unterschiedlichen kulturellen Ansichten zu zeigen, sowie die Bereitschaft, Meinungen und Ideen zu teilen
  • Fähigkeit zu verhandeln, um einen Konsens zu erreichen

 Interkulturelle Kompetenz ist kulturübergreifend und nicht kulturspezifisch.


Sie wurzelt im kulturellen Bewusstsein, dem sogenannten Cultural Awareness. Die interkulturelle Kompetenz ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Freilich kann jeder seine kulturellen Fähigkeiten ausbauen und kulturspezifische Kernkompetenzen entwickeln.

 

 

(1) Vgl. Wikipedia
(2) Vgl. Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates
vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen (2006/962/EG)

 

4 Prinzipien zur Integration ausländischer Mitarbeiter

Ist Integration nicht auch ein Stück weit die Bemühung in Richtung Konformität? Wie darf Vielfat zum Ausdruck kommen?

 

Viele Fälle von Konformität im täglichen Leben sind das Ergebnis der Kombination von Normeneinfluss und Informationseinfluss: Das Bedürfnis der Menschen nach Zuneigung und Akzeptanz bringt sie dazu sich an eine bestimmte Referenzgruppe zu wenden um Informationen über die angemessenen Einstellungen und das korrekte Verhalten zu erlangen (Zimbardo, Gerrig, Psychologie, 16. Auflage, 2004, S. 760).

Dies lässt sich auf Organisationsformen wie Unternehmen übertragen. Was genau ist unternehmenskonform? Welche sind die Unternehmenswerte? Kann ich mich damit abfinden? Verändern sich diese Unternehmenswerte mit der Zeit? Ja, weil sich die Welt ständig verändert. Globalisierte Wirtschaftsströme, internationalisierte Wirtschaftsbeziehungen, Unternehmensfusionen aber auch Migrationsströme prägen die Rahmenbedingungen in Management und Belegschaft, die menschliche Interaktion und letztendlich die Unternehmenskultur aller Unternehmen, wenn auch mit verzögertem Einfluss.

Um Mitarbeiter richtig und wertschätzend aufzunehmen bzw. um als Expatriate in die fremde Kultur gut hineinzukommen können folgende 4 Prinzipien nicht schaden. Und das Schöne ist: diese allgemeinen Prinzipien beruhen auf persönlichen Eigenschaften, die sich im Coaching gut antrainieren lassen.

1. Respekt vor Andersdenkenden

Eine freundliche Gesinnung des Managements gegenüber Minderheiten ist von Vorteil. Der Ranghöchste müsste als Vorbild dienen d.h. diesen Respekt mittragen und positive Anreize setzen. Respekt darf nicht zur Verleugnung der eigenen Werte führen, denn Respekt unterscheidet sich von bedingungsloser Zustimmung.

Dadurch können Irritationen und Unstimmigkeiten versachlicht um anschließend in Ruhe geklärt zu werden.

Das Aufeinandertreffen verschiedener Perspektiven kann immerhin einen interessanten Denk –oder Kreativitätsprozess anstoßen.

2. Geduld und Diplomatie

Die Bereitschaft etwas ruhig abzuwarten, einen Satz oder Zweifel auf sich wirken zu lassen, nachzufragen, eine voreilige Reaktion zu unterdrücken, all das dient der gegenseitigen Verständigung. Es entsteht Raum für den Austausch. Es entsteht der Raum in dem Anforderungen oder Lösungen „reingestellt“ und überprüft werden können. Somit ist der Weg für eine Integration im Sinne der Unternehmens- bzw der Gesellschaftskultur geebnet.

3. Sich kulturelles Wissen aneignen

Verhaltensmuster kennen und erkennen, z.B. durch Weiterbildung, Länderreportagen, neugieriges Bereisen der Länder und natürlich durch interkulturelles Training.

4. Gemeinsam Veranstaltungen besuchen oder organisieren

Sich außerhalb des täglichen Arbeitsumfeldes treffen, zum Sport, zum Grillen, zum Museumsbesuch, zur Kulturveranstaltung, fördert eine neue Art miteinander umzugehen. Der Rahmenwechsel sowie der Einsatz anderer Skills ermöglicht es, sich besser auf einer sozialen Ebene kennen zu lernen, fernab des Arbeitstrotts.

 

© Foto: J.-Frédéric Kaertner / Privat

Interkulturelles Management

Interkulturelles Management ist ein Teilaspekt des internationalen Managements

Das Unternehmen ist der Ort des Zusammenwirkens von Menschen, oft über Länder- und Kulturgrenzen hinweg, in einem geregelten Rahmen, z.B. in Form einer Fusion oder Kooperation auf Managementebene, zwecks Entwicklung und Produktion, Verbesserung und Vertrieb eines Produktes oder einer Dienstleistung. Ungeachtet aller Schwierigkeiten aufgrund von Unterschieden in Sprache und Arbeitsstil oder wegen Differenzen im Rollenverständnis, der Vorstellung von Hierarchie, der Art aufzutreten oder sich zu behaupten, unterstreicht interkulturelles Management die positiven Aspekte der Internationalisierung.


 Interkulturelles Management fördert entscheidend die konstruktive Zusammenarbeit im internationalen Kontext sowie die nachhaltige Präsenz auf Märkten im In- und Ausland.


Eine Definition aus der Literatur

„Unter Interkulturellem [sic] Management (siehe auch internationale Personalentwicklung) versteht man die Führung einer aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammengesetzten Belegschaft so, dass sie durch ihre Vielfältigkeit (Diversity) und das damit verbundene Potenzial zur Wertschöpfung eines Unternehmens beiträgt. Interkulturelles Management soll Mitarbeiter dazu befähigen, in einem internationalen Unternehmen Verantwortung zu übernehmen und neue Marktchancen zu erschließen. Dies ist eine permanente Herausforderung für die Personalentwicklung, denn viele Unternehmen, vor allem international agierende, müssen sich mit der Integration von Mitarbeitern unterschiedlicher Kulturen befassen. Aus einer interkulturell orientierten Corporate Identity ergibt sich zudem eine positive Imagewirkung für das Unternehmen. Durch ein interkulturell orientiertes Unternehmenshandeln steigen die Mitarbeitermotivation und die Identifikation mit dem Unternehmen.“ (1)

Wann führt ein Unternehmen interkulturelles Management ein?

Ein Unternehmen führt interkulturelles Management ein, wenn in der Unternehmensführung bzw. in der Organisation ein Bewusstsein für durch Internationalisierung hervorgerufene Veränderungen in der Organisation oder in der Art der Markterschließung entsteht oder vorhanden ist.

Je größer die Differenzen in der Geschäftspartnerschaft bei Schlüsseldimensionen, wie Sprache, Weltanschauung, politische Systeme, Gesellschaftsordnung, aber auch Hierarchieverständnis und Grad des Individualismus, desto sinnvoller ist es für ein Unternehmen bzw. die Geschäftspartner, sich deren mögliche Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zu überlegen. Anschließend können begleitende strukturierte und schlüssige Maßnahmen ausgelotet, konzipiert und umgesetzt werden.

Best-Practice-Berichte aus Seminaren, Literatur und den Medien liefern hier erste Hinweise auf erfolgreiche Vorgehensweisen von Mitbewerbern bzw. erfahreneren Unternehmen und internationalen Organisationen im Internationalisierungsprozess sowie bei der Einführung eines interkulturellen Managements.


 Auch die OECD, die EU, DIW-Berlin sowie das DIW SOEP (Sozio-ökonimisches Panel) stellen ihren Erfahrungsschatz zur Verfügung und sind generell eine wertvolle Informationsquelle.


Rolle und Instrumente des interkulturellen Managements

Interkulturelles Management betrifft zahlreiche Ebenen in der Unternehmensorganisation. Oft gründet es in der vielversprechenden Absicht einer Zusammenarbeit über Länder- und Kulturgrenzen hinweg, i.d.R., um Kompetenzen oder Marktanteile durch eine Übernahme einzukaufen oder Wissen in einer Kooperation oder Joint Venture zusammenzulegen. Spätestens auf der zweiten Managementebene entsteht die Frage nach operativen Maßnahmen im Tagesgeschäft. Moderierte Veranstaltungen helfen bei der Arbeitsorganisation und beim Ausloten der besten Kommunikations- und Entscheidungswege in der neu geschaffenen Struktur. Dabei tragen Rollenverteilung, eine gemeinsame Sprache, rechtliche Aspekte wie Compliance-Regeln sowie Managementinstrumente dazu bei, bestehende Reibungsflächen zu glätten sowie eine konstruktive und konsensgeprägte Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Interkulturelles Management sichert Wettbewerbsvorteile durch die Steuerung internationaler Schlüsselkompetenzen

Um die Zielerreichung des Unternehmens international zu sichern, fördert interkulturelles Management u.a. die interkulturelle Kompetenz sowohl auf der Organisations- als auch auf der individuellen Ebene.
Durch Steuerungsmaßnahmen sichert und verbessert es die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. So fördert es einerseits die interkulturelle Unternehmenskompetenz durch Angleichen von Fähigkeiten und Personalressourcen an internationale Unternehmensziele. Personalplanung, Auswahlverfahren, Gap-Analyse und Weiterbildungsmaßnahmen spielen hier eine wesentliche Rolle. Andererseits beugt es Lenkungsstörungen im Betrieb vor, die aus der interkulturellen Zusammenarbeit entstehen können. Interkulturelle Kompetenz lässt sich persönlich bilanzieren und durch Coaching verbessern.

(1) Jahrbuch Personalentwicklung, online unter: https://www.personalwirtschaft.de/produkte/hr-lexikon/detail/interkulturelles-management.html.

Interkulturelle Kompetenz steigern

Cross-Cultural Awareness

Interkulturelle Kompetenz gewinnt an Bedeutung – sowohl im Beruf als auch im Privatleben

Der beschleunigte Strukturwandel durch New Economy, Globalisierung und demografischen Wandel hat Menschen und Organisationen zur Überprüfung von Strategien und ggf. Anpassungen bewogen. Soft Skills verschmelzen mit Fach- und Handlungswissen und sind der Garant für Erfolg und ein ausgewogenes Berufsleben.

Coaching zur Steigerung der interkulturellen Kompetenz richtet sich an Menschen, die für sich im internationalen bzw. interkulturellen Umfeld eine in einer bestimmten herausfordernden Situation adäquate Handlungsweise erarbeiten möchten.

Sei es:

  • der Mentor eines neuen ausländischen Mitarbeiters, der eigene Vorurteile abbauen möchte oder umgekehrt,
  • die Führungskraft mit ausländischem EU-Background, die Verbesserungen im Bereich der Selbstreflexion und Interaktion anstrebt etc.,
  • der Marketingprofi, der einen Kreativitätsschub erleben möchte, um sich mental in eine Zielgruppe „einzufühlen“,
  • der Expat, der Anpassungsschwierigkeiten an kulturelle Gegebenheiten überwinden möchte.

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Vertriebscoaching mit NLP

Individuelles Vertriebscoaching für internationalen Direktvertrieb und Partnervertrieb

Internationaler Vertrieb ist vielfältig und im Unternehmen arbeitsteilig organisiert. Kein anderer Beruf vereint so stark Teamgeist mit Resilienz, der Fähigkeit zur persönlichen Motivation und individuellem Talent in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Genau an der Stelle macht interkulturelle Kompetenz den Unterschied zu den Mitbewerbern.

Interkulturelle Kompetenz im Vertrieb eröffnet Chancen bei internationalen Verkaufsgesprächen und im Beziehungsmanagement

Da, wo bekannte Kommunikations- und Verhaltensmuster ihre Gültigkeit verlieren und oft nicht mehr nachvollziehbar sind, helfen weder allgemeine Kommunikationsmodelle noch individuelle Stärkenanalyse und Motivationsmethoden wirklich weiter. Ob als Verkäufer im internationalen Vertrieb, als Vertriebsleiter mit ausländischer Außendienstorganisation oder als Beziehungsmanager, man fühlt sich schnell überfordert mit allen negativen Nebenwirkungen auf Vertriebserfolg, Selbstvertrauen und Gesundheit.

Hier kann Ihnen ein Vertriebscoaching mit NLP weiterhelfen. Durch eine Stärkung der interkulturellen Kompetenz im Vertrieb werden

  • ein besseres Gefühl für den Markt und mögliche Veränderungen in der Nachfrage geschaffen,
  • Verkaufsgespräche in der Vorbereitungsphase kulturell kalibriert,
  • Vertriebsziele mit der internationalen Vertriebsstrategie besser verknüpft,
  • die Analyse von Kundenbedürfnissen und Kaufmotiven stärker eingegrenzt,
  • Handlungsbedarf und neue Perspektiven erkannt,
  • individuelle Herausforderungen reflektiert,
  • selbige systemisch betrachtet mit Blick auf ein Team bzw. den gesamten Vertriebsprozess,
  • eigene Handlungspräferenzen und Kommunikationsmuster beleuchtet,
  • negative Gefühlslagen überlistet und durch positive ersetzt,
  • Stereotype und Vorurteile relativiert,
  • eine gute Beziehung zu Verhandlungspartnern aufgebaut.

Welche Methoden werden beim Vertriebscoaching eingesetzt?

Im Vertriebscoaching setze ich auf NLP, systemische Aufstellung sowie Gesprächstechniken.


 Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist eine international anerkannte professionelle Methode, um interpersonelle Kommunikationsprozesse zu beleuchten und daraus angemessene Handlungsfähigkeiten abzuleiten, sei es speziell im internationalen Vertrieb oder ganz allgemein im Berufsleben. NLP aktiviert Ressourcen, stärkt das interkulturelle Bewusstsein sowie den Erfolgsfaktor „interkulturelle Kompetenz“.


Und der Clou hierbei ist: NLP erlaubt Coaching, ohne Geschäftspartner oder den eigenen Arbeitgeber beim Namen zu nennen.


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